Das Oktoberfest in München

Schon Goethe wusste einst: „Warum in die Ferne schweifen? Sieh das Gute liegt so nah…“ Das kann sicherlich jeder bestätigen, der schon einmal in der bayerischen Landeshauptstadt München seinen Urlaub verbracht hat. München, eine Welt- und Kulturstadt, um nicht zu sagen, eine Weltkulturstadt, hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Attraktionen zu bieten. Hinzu kommen neben der sprichwörtlichen bayerischen Mentalität die große Gastfreundschaft der Münchner sowie die klimatisch begünstigte Lage und die gute Infrastruktur. Wer einmal in München war, kommt immer wieder!

Dabei locken nicht nur die Frauenkirche mit den beiden Zwiebeltürmen, der Marienplatz – das Herz der Stadt -, der Prachtbau Schloss Nymphenburg, das größte naturwissenschaftlich-technische Museum, der Englische Garten, das größte Innenstadtschloss Deutschlands – die Residenz -, der Stachus, die Kunstsammlung der Pinakothek und das Hofbräuhaus, vielmehr liegt das Interessante häufig in dem Flair der Einkaufsstraßen sowie der kleineren Gassen. Sportbegeisterte und die, die sich für besondere Veranstaltungen des kulturellen Lebens interessieren, finden im Olympiastadion wie auch in der Allianz Arena den passenden Ort mit einem gefüllten Veranstaltungskalender.

Der jährliche Höhepunkt – das Oktoberfest

Rathaus am Marienplatz in München

Rathaus am Marienplatz in München

Wann aber ist die beste Reisezeit, diese einmalig schöne Stadt in ihrer vollen Blüte zu erleben? Die Antwort kann nur lauten: Natürlich zum Oktoberfest! Das Oktoberfest, das übrigens gar nicht im Oktober beginnt, sondern wegen des Wetters 1872 in den September verlegt wurde und zu Beginn des Oktobers endet, ist das weltweit größte Volksfest und zieht jährlich rund sechs Millionen Menschen aus aller Welt an. Ein Grund, auch einmal hier gewesen zu sein!?

Wer die kluge Entscheidung trifft, München während des Oktoberfestes zu bereisen, dem steht ein unvergessenes Erlebnis bevor. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob man mit dem Zug, dem eigenen PKW oder dem Flugzeug anreisen möchte, München verfügt über ein ausgezeichnetes Verkehrsnetz. Zahlreiche Unterkünfte jeglichen Komforts und jeglicher Preisklasse unterstützen den Besucher dabei, sich rundum wohl zu fühlen. Besonders empfehlenswert ist dabei das King’s Hotel, denn hier kann sich der Gast wirklich wie ein König fühlen. Man kann es als ein sehr gutes Hotel in München bezeichnen. Dieses 4-Sterne-Luxushotel befindet sich inmitten der City, dem Hauptbahnhof nahe genug, um es gut zu erreichen, und dennoch fern genug, um nicht vom Bahnlärm gestört zu werden. Die zahlreichen Sehenswürdigkeiten sind mit nur wenigen Schritten zu Fuß zu erreichen, und auch auf das Oktoberfest gelangt man vom King’s Hotel aus mühelos. Das ist wichtig, denn man sollte dieses Fest, welches eine 200-jährige Tradition hat, nicht verpassen.

Die Geschichte des Oktoberfestes

Ursprünglich fand es anlässlich der Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese auf einer Wiese vor der Stadtmauer statt. Dabei wurde ein großes Pferderennen veranstaltet. Seither trägt diese Wiese den Namen „Theresienwiese“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahre auch die weltweit bekannte – bayrische – Bezeichnung „Wiesn“, die ebenso gerne für das Oktoberfest an sich steht. Anfänglich hatte es einen vorwiegend sportlichen Charakter. Und da die Örtlichkeit damals noch vor den Toren der Stadt lag, zogen Schausteller und Wirte seit 1887 in einer Art Festzug ein. Heute ist dieser Einzug der Wiesn-Wirte der offizielle Auftakt zum Fest und jeder will dabei sein, wenn anschließend der berühmte Fassanstich durch den Oberbürgermeister geschieht. Er sowie das Münchner Kindl führen dabei den Festzug an, wobei ihnen prachtvoll geschmückte Pferdegespanne, Festwagen der Brauereien und Kutschen mit Schaustellern und Wirten folgen. Das Ganze wird von Blaskapellen bis zum Festzelt begleitet. Punkt 12 Uhr wird dann dort das Fass mit dem Satz „O’zapft is!“ angestochen und das Oktoberfest ist eröffnet. Auf der Treppe der Bavaria feuert man 12 Böllerschüsse ab, und der Bierausschank ist für die Besucher freigegeben. Der bayerische Ministerpräsident erhält traditionsgemäß die erste Maß. „Maß“ ist übrigens ein Krug mit genau einem Liter Bier. Speziell für das Oktoberfest wird von den Münchner Brauereien dieses Bier gebraut, welches mehr Stammwürze und somit einen höheren Alkoholgehalt hat.

Sehenswert ist auch einer der größten Umzüge der Welt. Hier ziehen, angeführt vom Münchner Kindl, rund 8.000 Menschen in historischen Festtagstrachten vom Maximilianeum sieben Kilometer weit bis zur Wiesn.

Neben all diesen traditionellen Riten locken natürlich auch etwa 200 Schaustellerbetriebe mit beinahe 80 Fahrgeschäften ganze Familien auf die Festwiese. Höhepunkt ist immer wieder das heute 12 Meter hohe Riesenrad, das einem schon von Weitem den Weg weist. In verschiedenen Zelten erwarten den Besucher verschiedene Angebote. So findet im Schottenhamel nach dem Fassanstich der Bierausschank statt. Wer Champagner mag, der geht ins Hippodrom, und im Weinzelt gibt es den edlen Tropfen der Rebe zu genießen. In der Ochsenbraterei kann man sich mit Ochsen am Grill stärken. Vom Hacker-Festzelt wird gesagt, es sei das schönste Festzelt des ganzen Oktoberfestes. Urteilen Sie selbst!

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