Flusskreuzfahrt auf der Donau

Entdecken Sie die schönsten Plätze Europas aus einer ganz neuen Perspektive! Flusskreuzfahrten erfreuen sich großer Beliebtheit bei vielen Touristen. Zu Recht! Denn eine Fahrt auf einem Flusskreuzfahrtschiff besitzt einen hohen Erholungswert. Diese Schiffe sind – im Vergleich zu den großen Ozean-Kreuzfahrtschiffen – überschaubar und gemütlich, jedoch dennoch komfortabel! Sie brauchen keine Angst vor Seekrankheit oder vor Unwettern auf hoher See zu haben. Vom Sonnendeck aus können Sie wunderbare Landschaften, romantische Burgen, idyllische Dörfer an sich vorübergleiten lassen. Und Sie haben Gelegenheit, Landausflüge zu interessanten Städten zu unternehmen. Wie wäre es mit einer Kreuzfahrt auf der Donau? Die Donau ist 2.857 km lang (davon sind 2.655 km schiffbar) und fließt durch zehn Länder. Flusskreuzfahrten auf der Donau starten in der Regel in Passau. Wenn Sie nur eine Woche Zeit haben, dann wählen Sie am besten die „klassische“ Tour bis Budapest. Viele Anbieter haben aber auch Flusskreuzfahrten im Programm, die von Passau bis zum Mündungsdelta der Donau führen. Für eine solche lange Tour sind ca. 14 Tage zu veranschlagen.

Die „klassische“ (kürzere) Donaukreuzfahrt: von Passau bis Budapest

Burgpalast in Budapest

Blick auf den Burgpalast in Budapest

Auf dieser Kreuzfahrt haben Sie die Gelegenheit, drei europäische Hauptstädte kennen zu lernen, nämlich Wien, Bratislava und Budapest. Nach dem Start in Passau durchquert ihr Kreuzfahrtschiff zunächst die Wachau, eine viel besungene, liebliche österreichische Landschaft. Ihr erstes wichtiges Ausflugsziel ist ein traditionsreiches Kloster, das österreichische Stift Melk (gegründet 1089). Die prunkvollen Säle der riesigen Klosteranlage Melk und die barocke Klosterkirche sind unbedingt eine Besichtigung wert! Vielleicht bleibt auch Zeit für einen Spaziergang durch den gepflegten barocken Klostergarten und eine Kaffeepause im Pavillon des Parks. In der österreichischen Hauptstadt Wien können Sie eventuell an einer Stadtrundfahrt teilnehmen, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der alten Kaiserstadt zu entdecken, etwa den Stephansdom, Schloss Schönbrunn und die prachtvollen Bauwerke an der Ringstraße (Parlamentsgebäude, Staatsoper, Burgtheater).

Von Wien aus ist es nicht weit bis Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei. In Bratislava sollten Sie einen kleinen Bummel durch die Altstadt mit ihren gepflegten barocken Palais unternehmen. Das Schiff fährt dann weiter, vorbei an der traditionsreichen ungarischen Stadt Esztergom und passiert dann das Donauknie, die Stelle, wo die Donau, die zuvor viele Kilometer in östlicher Richtung geflossen ist, fast rechtwinklig nach Süden abbiegt. Und von hier ist es nicht mehr weit zur ungarischen Hauptstadt Budapest, dem Ziel der Reise. Besichtigen Sie den Burgberg auf der westlichen Donauseite (Stadtteil Buda) und das Burgviertel mit den barocken Bürgerhäusern. Genießen Sie einen ungarischen Kaffee („Fekete“) und leckeres Gebäck in einem der traditionellen Budapester Kaffeehäuser! Wer auf der Donau Flusskreuzfahrten unternimmt, wird die interessante kulturelle Verbundenheit der Völker dieser Region bemerken. Die Kaffeehauskultur, die sich von Wien nach Budapest ausgebreitet hat, ist ein Beispiel für diese Verbundenheit!

Die „große“ Donaukreuzfahrt: von Passau zum Schwarzen Meer

Wenn Sie an einer Flusskreuzfahrt teilnehmen, die bis zur Mündung der Donau führt, dann haben Sie in Budapest noch nicht einmal die Hälfte Ihrer Reise hinter sich! Vielleicht ist eine Pause in der serbischen Stadt Novi Sad vorgesehen. In dieser Stadt sind die riesige Festung Petrovaradin und die gotische Marienkathedrale unbedingt eine Besichtigung wert! Südöstlich von Novi Sad, wo die Save in die Donau mündet, liegt die serbische Hauptstadt Belgrad. Kunst- und Kulturfreunde kommen in dieser Metropole auf ihre Kosten! Besuchen Sie das Serbische Nationalmuseum, wo Kunstwerke und alte Handschriften gezeigt werden. Vielleicht reicht die Zeit auch für eine Besichtigung der Festung von Belgrad, die aus dem 15. Jahrhundert stammt.

Östlich von Belgrad durchquert das Schiff das Eiserne Tor, einen Stausee, der teils zu Serbien, teils zu Rumänien gehört. Vielleicht legt Ihr Kreuzfahrtschiff einen Zwischenstopp in einer der beiden Schwesterstädte Rousse und Giurgiu ein? Rousse liegt auf bulgarischer, Giurgiu auf rumänischer Seite der Donau. Ein Kunstwerk der Architektur, nämlich die zweistöckige „Freundschaftsbrücke“, verbindet die beiden Städte. Nun nähert sich das Schiff dem Mündungsdelta der Donau. Je nach Reiseplan führen die Flusskreuzfahrten entweder über die rumänische Stadt Cernavoda bis zur Mündung der Donau auf dem Territorium der Ukraine, oder das Schiff fährt von Cernavoda über den Donau-Schwarzmeer-Kanal nach Konstanza. Konstanza (in Rumänien) ist auf jeden Fall sehenswert! Die Region war schon in der Antike besiedelt. Davon zeugen archäologische Stätten aus griechischer und römischer Zeit in Konstanza. Auch die Peter-Paul-Kathedrale ist eine Besichtigung wert. Viele Touristen schlendern auch gern über die Uferpromenade am Schwarzen Meer!

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