Urlaub in Kenia

Kenia kann als eines der vielfältigsten Länder bezeichnet werden, die unser Planet zu bieten hat. Wer einen Urlaub plant, zieht meist eine Safari in Kenia in Betracht, um Löwen, Zebras und Antilopen zu Gesicht zu bekommen, die in den Nationalparks des Landes zu Hause sind.

Kenias Geschichte:

Kenia wurde erstmals 1885 von Deutschen besiedelt und drei Jahre später an die Briten übergeben. Kenia blieb die weiteren Jahre weiter in britischer Hand, bis seit 1952 starke Unruhen im Land herrschten. Es dauerte weitere fünf Jahre, bis in Kenia erstmalig gewählt und eine Regierung gebildet wurde. Das Land ist seit 1963 unabhängig und eines der weltweit beliebtesten Ziele für einen abwechslungsreichen Urlaub.

Safari in Kenia:

Eine Safari ist für Naturliebhaber in Kenia äußerst empfehlenswert, um der unberührten Landschaft und der Tierwelt ganz nah zu kommen. Der Norden von Kenia bietet sich für eine Safari buchstäblich an, da sich hier der 870 Quadratkilometer große Meru-Nationalpark befindet. Die von Savannen und Bergen geprägte Landschaft wird vom Tana River und von einer artenreichen Tierwelt bestimmt, weshalb Safari-Teilnehmer in ihrem Urlaub Giraffen, Antilopen, Leoparden und auch Löwen zu Gesicht bekommen.

Nationalpark_in_AfrikaDas Herz von Kenia wird von einem Grabenbruch, dem so genannten Rift Valley durchzogen. Hier begegnen Besucher auf ihrer Safari in Kenia den drei Seen Nakuru, Baringo und Bogoria, die Heimat von Flusspferden, Flamingos und Krokodilen sind. Der Lake Bogoria ist darüber hinaus für seine heißen Quellen bekannt, die urplötzlich meterhoch in die Luft schießen. Viele Menschen behaupten, der Süden von Kenia habe die besten Nationalparks für eine Safari zu bieten. Nicht weit von Tansania entfernt, lockt der Amboseli-Nationalpark zu einem Urlaub. In diesem Geiet, wo die Massai beheimatet sind, gibt es zahlreiche afrikanische Elefanten, die zu den meistfotografierten Tieren in Kenia gehören. Neben Nashörnern, Gazellen, Giraffen, Geparden und Löwen bekommen Urlauber in Kenia auch Spitzmaulnashörner vor die Kamera. Der Amboseli-Nationalpark erfreut sich auch bei Bergsteigern und Trekkingtouristen großer Beliebtheit, die ein Teilstück des fast 5.900 Meter hohen Kilimandscharos besteigen wollen.

Benachbart befindet sich der Tsavo-East-Nationalpark. Er ist mit fast 22.000 Quadratkilometern das größte Ziel für eine Safari. Hier treffen üppige Wälder, Berge und weitreichende Savannen aufeinander. Hauptattraktion ist ein Abstecher zu den berühmten Mzima Quellen, die dem Besucher eine einzigartige Tierwelt bieten. Wer Lust hat, wirft in einem Unterwasserobservatorium auch einen Blick unter die Wasseroberfläche, sodass Urlauber Flusspferde und zahlreiche Fische trockenen Fußes beobachten können.

Eine Safari in Kenia ist immer noch die beste Möglichkeit, der Artenvielfalt des Landes hautnah zu begegnen und unvergessliche Augenblicke mit nach Hause zu nehmen.

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