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Die Ostseeinsel Fehmarn

Fehmarn ist eine deutsche Insel in der Ostsee, die zu Schleswig-Holstein gehört. Mit einer Fläche von etwa 185 Quadratkilometern ist sie die drittgrößte Insel Deutschlands. Mit der Freigabe der Fehmarnsundbrücke im Jahr 1963 bekam die Ostseeinsel eine direkte Verbindung mit Wagrien. Fehmarn verfügt über eine 78 Kilometer lange Küste, die im Süden die Form einer Steinküste annimmt und im Norden durch Dünen geprägt ist. Fehmarn gilt als eine der sonnenreichsten Gegenden Deutschlands, die wärmsten Monate sind Juli und August. Durch ihre große Auswahl an Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Campingplätzen verbringen Deutsche sowie Besucher aus anderen Ländern hier gerne ihren Urlaub.

Sehenswürdigkeiten auf Fehmarn

LeuchtturmAuf Fehmarn gibt es zahlreiche Attraktionen, die im Urlaub besichtigt werden können. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Ostseeinsel gehören die zahlreichen Leuchttürme, wie der Leuchtturm Marienleuchte im Nordosten oder der Leuchtturm Flügge im Südwesten der Insel. In Burg, dem Zentrum und größten Ort von Fehmarn, findet man beispielsweise die St. Nikolai-Hallenkirche, eine evangelische Kirche, die romanische, gotische sowie barocke Elemente aufweist. Darüber hinaus kann man auf der Insel die Burgruine Glambeck, die aus derselben Epoche stammt, besichtigen. Fehmarn verfügt des Weiteren auch über einige Museen, wie das Peter-Wiepert-Heimatmuseum mit 22 Räumen oder das Mühlen- und Landwirtschaftsmuseum, das die letzte erhaltene Segelwindmühle in ganz Europa ausstellt. Auch sehenswert sind die Häfen Fehmarns, wie der Fährhafen Puttgarden oder der Yachthafen Burgstaaken. Vor Fehmarn findet außerdem die bedeutende Katamaranregatta Fehmarn Rund statt.

Natur, Erholung und Wellness auf Fehmarn

Fehmarn ist eine sehr naturbelassene, ländliche Insel, auf der man unter anderem auch einen „Urlaub am Bauernhof“ verbringen kann. Die Insel bietet verschiedene Naturschutzgebiete, wie das Vogelreservat Wallnau an der westlichen Küste. Hier findet man neben Schilfgebieten, Wiesen und kleineren Teichen über 80 verschiedene Vogelarten vor, die hier brüten. Außerdem wurden in dem etwa 300 Hektar großen Gebiet Beobachtungsplätze und ein Museum eingerichtet, auch Führungen werden angeboten. Ein weiteres Naturschutzgebiet ist Grüner Brink an der nördlichen Küste Fehmarns. Darüber hinaus bietet die Insel neben vielen Möglichkeiten für Urlaub am Strand auch zahlreiche sportliche Aktivitäten an. Es gibt Möglichkeiten zum Surfen, Segeln, Golfen, Radfahren und Wandern. Mehrere Kureinrichtungen und das Heilbad Burg haben sich auf Kurgäste spezialisiert.

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Die Metropole Berlin

Die deutsche Hauptstadt ist nicht nur für Touristen attraktiv!

Berlin übt auf Städtereisende aus dem In- und Ausland eine große Anziehungskraft aus. Die Touristen strömen zum Brandenburger Tor und zum Reichstag und bummeln über den Kurfürstendamm. Wer über einen Umzug nach Berlin nachdenkt, setzt sicherlich andere Prioritäten: Berlin ist nicht nur das politische Zentrum Deutschlands, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsstandort. Hier haben zahlreiche große Firmen ihren Hauptsitz oder zumindest eine wichtige Niederlassung. Insbesondere die Medien (Verlage, private Rundfunk- und Fernsehsender …) sind hier stark vertreten.

Das Brandenburger Tor in Berlin
Das Brandenburger Tor in Berlin

Auch als Kongress- und Messestadt ist Berlin bedeutend. Seit 1979 das ICC, das „Internationale Congress Centrum“, beim Funkturm eröffnet wurde, haben hier unzählige Kongresse stattgefunden. Und auf dem Messegelände Charlottenburg-Wilmersdorf präsentieren sich nationale und internationale Firmen. Das Bildungsangebot, insbesondere im Bereich der höheren Bildung, ist in Berlin herausragend. Neben den berühmten staatlichen Universitäten (der Freien Universität und der Humboldt- Universität) haben zahlreiche private Hochschulen und Fachhochschulen in Berlin ihren Sitz. An diesen privaten Bildungsinstitutionen können so attraktive Fächer wie Design, Management, Kommunikation studiert werden. Kein Wunder, dass viele Studenten und Unternehmer über einen Umzug nach Berlin nachdenken.

Ihr Umzug nach Berlin

Möchten Sie aus beruflichen oder privaten Gründen nach Berlin ziehen? Dann wählen Sie mit Ruhe den Wohnbezirk aus, der Ihnen am ehesten entspricht. Lieben Sie eine eher ruhig (groß-)bürgerliche Umgebung? Dann wäre Charlottenburg wahrscheinlich der ideale Bezirk für Sie! Viele Studenten fühlen sich vom alternativen, multikulturellen Bezirk Kreuzberg angezogen, während Familien mit Kindern vielleicht eher einen der Außenbezirke vorziehen, wo es etwas ruhiger zugeht als in der City, und wo die Naherholungsgebiete (z.B. Badeseen) in greifbarer Nähe sind. Es stehen immer schöne Immobilien in Berlin zur Auswahl. Lassen Sie sich von der Top-Immobilien GmbH in Berlin beraten!

Freizeit in Berlin

Wenn Sie Ihren Umzug nach Berlin hinter sich gebracht haben, dann können Sie sich Zeit nehmen, sich in der Metropole einzuleben, und Sie können dann auch die zahlreichen interessanten Kultur- und Freizeitangebote nutzen, für die Städtetouristen in der Regel keine Zeit haben! Unternehmen Sie eine Wandertour durch den Grunewald – dort werden Sie sicherlich gar nicht das Gefühl haben, in einer Großstadt zu sein! Beliebte Naherholungsziele sind auch die Berliner Seen, beispielsweise der Schlachtensee, der zum Baden und Bootfahren einlädt. Ein fünfeinhalb Kilometer langer Rundweg, ideal zum Wandern und Joggen, führt um den See. Kunst- und Kulturfreunde verbringen gern einmal einen halben oder ganzen Tag in einem der großen Museen Berlins. Die Neue Nationalgalerie zeigt beispielsweise wichtige Werke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Gemälde von Picasso, Klee und Kokoschka. Wenn Sie sich für die Geschichte des geteilten Berlin interessieren, dann schauen Sie im Mauermuseum oder im Stasimuseum Normannenstraße vorbei. Auch die „East Art Gallery“, die Dokumentation bunt bemalter Reste der echten Berliner Mauer, ist einen Besuch wert. Leuten, die gerne shoppen gehen, sind in Berlin praktisch keine Grenzen gesetzt. Den einen gefällt besonders die klassische Einkaufsmeile am Kurfürstendamm (mit dem „Kaufhaus des Westens“), andere ziehen die modernen Einkaufszentren vor, z.B. die Arkaden am Potsdamer Platz, wo unter einem Dach rund 130 Shops versammelt sind. Feiern Sie mit auf den zahlreichen Berliner Festen! Erwähnt seien nur der bunte, fröhliche „Karneval der Kulturen“, der einen festen Platz im Berliner Festkalender besitzt, sowie die romantischen Weihnachtsmärkte, die in der Vorweihnachtszeit eine magische Anziehungskraft auf Groß und Klein ausüben. Der Spandauer Weihnachtsmarkt gehört zu den größten derartigen Märkten in Berlin! Und – last but not least – genießen Sie das Berliner Nachtleben! Schauen Sie sich die nächtliche City von oben an – durch die Fenster der „Puro Sky Lounge“, die im 20. Stock des Europa-Centers ansässig ist. Speisen Sie im vornehmen Club „Felix“ oder hören Sie Karaoke-Sängern in der „Hafenbar“ zu. Nachtschwärmern wird es in der Hauptstadt nie langweilig werden …

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Sellin auf der Insel Rügen

Das gesunde Reizklima der Ostsee und die weiten, feinen Sandstrände haben die Insel Rügen bereits ab dem 19. Jahrhundert zu einem beliebten Ziel für einen Bade- und Erholungsurlaub gemacht. Als größte deutsche Insel mit einer Gesamtfläche von rund 926 km² weist Rügen eine Küstenlänge von 574 km auf. Diese ausgedehnte Küstenlinie mit flachen Stränden und Steilküsten verdankt Rügen zahlreichen Halbinseln, Buchten und Nehrungen sowie den weiten Wasserflächen der Boddenlandschaften. Das Inselinnere ist überwiegend eiszeitlich geprägt mit kleinen Binnenseen und einer leicht hügeligen Topografie; ergänzt wird dieses typische Landschaftsbild durch lange Alleen und dichte Buchenwälder. An der Ostküste von Rügen befinden sich mit Binz und Sellin die beiden bekanntesten Seebäder der Insel.

Sellin – vom Fischerdorf zum Ostseebad

Die Seebrücke von Sellin
Die Seebrücke von Sellin

Der Kurort Sellin liegt auf einer Höhe von 30 m üNN im Biosphärenreservat Südost-Rügen zwischen der Küste und dem Selliner See am Übergang von dem Inselkern zu der Halbinsel Mönchgut, die den südöstlichen Teil von Rügen bildet. Die kleinen Ortsteile Seedorf, Altensien, Neuensien und Moritzdorf verteilen sich um den Selliner See in einer sehr ruhigen Gegend, insgesamt hat Sellin rund 2.400 Einwohner. Als „Zelinische beke“ wird der Ort im Jahr 1295 erstmals urkundlich erwähnt, übersetzt bedeutet dies Grünbach. Über mehrere Jahrhunderte war das Fischerdorf Sellin unter der Herrschaft der Familie von Putbus, im Jahr 1815 kam es zu Pommern und seit 1818 gehört die Ortschaft zum Kreis Rügen. Ab dem Jahr 1880 begann die Entwicklung vom kleinen Fischerdorf zum bekannten Seebad, einen maßgeblichen Anteil daran hatte der Gemeindevorsteher und Kaufmann Hermann Holtz. Es entstanden mehrere Kureinrichtungen, ein Kurpark mit Springbrunnen, ein Tennisplatz und das Warmbad, in dem sich jetzt die Kurverwaltung befindet; somit kann Sellin eine über 125-jährige Badetradition aufweisen. In den ersten Jahrzehnten wohnten die Gäste überwiegend in Hotels und Pensionen; heute dagegen sind Ferienwohnungen sehr beliebt, die zum Beispiel bei www.fewo-von-privat.de gebucht werden können.

Sehenswertes in Sellin und in der Umgebung

An die lange Badetradition von Sellin erinnern die Villen und Bürgerhäuser in der Wilhelmstraße im Ortszentrum. Die restaurierten Häuser an beiden Straßenseiten zeigen den typischen Stil der Bäderarchitektur mit kleinen Türmchen, Erkern, Risaliten und offenen, vorgesetzten Balkonen; die gesamte Wilhelmstraße steht deshalb unter Denkmalschutz. Am östlichen Ende der Straße führen eine Treppe und ein Aufzug über die Steilküste hinunter zum flachen Sandstrand (Länge 2,4 km) und zu der 394 m langen Seebrücke mit der größten Tauchgondel Europas. Sehenswert sind ebenfalls die Waldkirche, die Galerie Hartwich im alten Feuerwehrhaus, das Bernsteinmuseum mit Werkstatt und die evangelische Gnadenkirche, die einen achteckigen Grundriss aufweist. An heißen Sommertagen laden die dichten Buchenwälder des Naturschutzgebietes Granitz zu Wanderungen oder Radtouren ein. Lohnende Ausflugsziele sind die Hügelgräber bei Lancken-Granitz und das Jagdschloss Granitz, dessen Aussichtsplattform einen weiten Blick über die Insel ermöglicht. In der Stadt Putbus können das klassizistische Gebäudeensemble am Hauptplatz, das Theater, der Schlosspark mit Orangerie und die Schlosskirche besichtigt werden; für die Hin- und Rückfahrt ist die historische Schmalspurbahn mit Dampflok zu empfehlen – der Rasende Roland.

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Die schöne Stadt Köln

Als Millionenstadt (1.014.000 Einwohner) und größte Stadt Nordrhein-Westfalens gehört Köln zu den Metropolen Europas und zu den wichtigsten Messestandorten Deutschlands. Kulturtouristen strömen wegen der interessanten Bauwerke und Museen nach Köln, und natürlich lockt auch die „fünfte Jahreszeit“ Kölns, nämlich der Karneval, zahlreiche Gäste in die Stadt. Bei Messe- und Kongressbesuchern ist Köln wegen seiner hervorragenden Verkehrs-Infrastruktur beliebt: Ein Ring aus Autobahnen umgibt die Großstadt, so dass Autofahrer aus jeder Richtung eine schnelle Zufahrt finden. Der Hauptbahnhof liegt mitten in der City, und wer mit dem Flugzeug anreist, kann vom Flughafen Köln-Bonn mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Taxi schnell in die Innenstadt gelangen.

Der Kölner Dom

Die Besichtigung des großartigen Wahrzeichens von Köln wird sich kein Besucher entgehen lassen: Der Kölner Dom, erbaut zwischen dem 13. und dem 19. Jahrhundert im gotischen Stil, beherrscht das Stadtbild. Besonders romantisch wirkt das riesige Bauwerk abends, wenn Scheinwerfer die Fassade erleuchten! Die beiden Türme der Westfassade sind über 157 m hoch. Im Inneren der Kirche beeindrucken das mächtige Kirchenschiff mit den zahlreichen Seitenkapellen und den geschnitzten Figuren auf historischen Altären. Der wertvollste Kunstgegenstand im Kölner Dom ist der „Dreikönigsschrein“ aus dem 14. Jahrhundert, in dem die Reliquien der Heiligen Drei Könige aufbewahrt werden.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Köln ist katholisch geprägt und besitzt außer dem Dom noch zahlreiche weitere sehenswerte Kirchengebäude – teilweise sind diese Gotteshäuser sogar älter als der Dom! Als Beispiel sei nur die romanische Kirche „St. Severin“ genannt, die schon im 13. Jahrhundert errichtet wurde (ihre Geschichte geht allerdings bis ins 4. Jahrhundert zurück!). Köln wurde von den Römern gegründet – als „Colonia“. Wer sich für diese frühe Epoche der Kölner interessiert, sollte das Römisch-Germanische Museum von Köln besuchen. Hier werden archäologische Funde aus der Römerzeit gezeigt, beispielsweise Mosaiken. Kunstfreunde kommen in der Metropole am Rhein auch auf ihre Kosten: Im „Museum Ludwig“ (gleich beim Dom) werden vor allem Kunstwerke des 20. Jahrhunderts und Fotografien gezeigt; das „Wallraf-Richartz-Museum“ dagegen ist auf Kunst des Mittelalters und der Barockzeit spezialisiert. Da ist z.B. ein Selbstbildnis von Rembrandt zu sehen.

Unterkünfte für den Urlaub in Köln

Die Auswahl an Hotels aller Preisklassen in Köln ist groß. Eine Alternative zum Hotelzimmer erfreut sich jedoch auch steigender Beliebtheit: die Ferienwohnung. Ferienwohnungen haben viele Vorteile: Gegenüber einem Zimmer in einem Hotel der gehobenen Preisklasse kann eine Ferienwohnung durchaus preisgünstiger sein, vor allem, wenn eine ganze Familie eine Unterkunft braucht! Wer sich in der Ferienwohnung selbst verpflegt, kann dadurch viel Geld sparen. Eine Ferienwohnung für längere Zeit zu mieten, also das „Zeitwohnen“, empfiehlt sich für alle, die beruflich immer wieder in der Stadt zu tun haben, z.B. bei diversen Messen. Die Ferienwohnung würde in einem solchen Fall die Funktion einer Zweitwohnung erfüllen und gäbe dem Bewohner auch ein „heimeliges“ Gefühl! Hier sind einige Tipps für Zeitwohnen in Köln: Vergleichen Sie die Angebote in aller Ruhe, und wählen Sie eine Wohnung, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist. Fragen Sie den Vermieter nach einer eventuell zu leistenden Kaution, und vergewissern Sie sich, dass die Küche gut eingerichtet ist! (Denn die Selbstverpflegung stößt an ihre Grenzen, wenn keine Kaffeemaschine und kein Gefrierschrank vorhanden sind …)

Ein idealer Standort für Messebesucher und auch für Städtetouristen wäre der Kölner Stadtteil Deutz. Dieser Stadtteil liegt rechtsrheinisch, genau gegenüber der City, und er beherbergt die „Kölnmesse“! Messegäste, denen es gelingt, günstige Zimmer in Köln Deutz zu mieten, haben also das große Los gezogen! Deutz ist ein interessanter Stadtteil. Nehmen Sie sich Zeit für einen Einkaufsbummel auf der bekannten Shoppingmeile „Deutzer Freiheit“! Ein wunderbarer Blick über den Rhein zur Kölner City eröffnet sich den Besuchern der Aussichtsplattform in dem spektakulären Hochhaus „Kölntriangle“. Es ist 103 m hoch. Bei schönem Wetter empfiehlt sich ein Spaziergang durch den Rheinpark, einem weitläufigen Naherholungsgebiet am Rheinufer nördlich des Messegeländes.

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Spanien

Wandern in der Sierra Nevada

Die Sierra Nevada ist ein Gebirge ganz im Süden Spaniens in der Region Andalusien. Mehrere der Berggipfel der Sierra Nevada sind über 3.000 m hoch. Auf diesen höchsten Bergen von Andalusien (und des ganzen spanischen Festlandes) fällt – trotz der Nähe zum Mittelmeer – im Winter Schnee. An den Hängen der höchsten Dreitausender wird sogar Ski gelaufen! Die richtige Zeit zum Wandern in der Sierra Nevada ist also der Sommer, wenn die Berge schneefrei sind!

Hier sind zwei Vorschläge für Wandertouren in der Sierra Nevada

Vielleicht möchten Sie sich in Ihrem Wanderurlaub auch einen oder zwei Tage Zeit für Städtebesichtigungen nehmen? Dann wären Granada und Almería ideale Ziele für Sie! Wanderung durch die Schlucht des Rio Poqueira Eine nicht allzu anspruchsvolle Wandertour von ca. drei Stunden Dauer führt von dem Gebirgsort Pampaneira aus durch das Tal des Flusses Poqueira. Das Ortsbild von Pampaneira ist von Häusern im maurischen Stil geprägt und sehr malerisch. In den Webereien des Ortes werden bunte Teppiche hergestellt. (Vielleicht suchen Sie noch ein Souvenir?) Durch das Flusstal geht es nun aufwärts zum Dorf Bubión. Hier ist vor allem die Dorfkirche aus dem 16. Jahrhundert mit ihren dicken Mauern sehenswert. Das Ziel der Wanderung ist dann der Ort Capileira, auf 1.450 m Höhe gelegen (und damit eines der höchstgelegenen Dörfer Spaniens).

Bergtour auf den Mulhacén (3.482 m)

Der Mulhacén, der zweithöchste Berg Spaniens (nach dem Teide auf Teneriffa) ist nur zwischen Juli und September garantiert schneefrei. In diesen Monaten können Sie diesen mächtigen Dreitausender aber ohne Bergsteigerausrüstung erobern! Die Wanderwege nach oben sind gut ausgeschildert. Von Capieira aus ist die Besteigung des Gipfels an einem Tag möglich. Der Wanderer ist dann aber mindestens neun Stunden unterwegs. Es empfiehlt sich, die Wanderung auf zwei Tage zu verteilen. Durch Schluchten führt der Weg von Capileira aus aufwärts. Steigen Sie bis zur Berghütte „Refugio Poqueira“ auf. Die Berghütte ist bewirtschaftet und bietet Übernachtungsmöglichkeiten. Am nächsten Morgen können Sie dann zum Gipfel wandern und brauchen dafür nur noch ungefähr zweieinhalb Stunden. Oben auf dem Gipfel werden Sie durch eine wunderbare Aussicht für die Mühen des Aufstiegs belohnt – und Sie haben einen Dreitausender bezwungen! So großartig können Wanderreisen in Europa sein!

Ausflüge nach Granada und Almería

Die Alhambra
Die Alhambra

Granada ist sicherlich die schönste Stadt von Andalusien! Im Rahmen eines Tagesausflugs könnten Sie die Alhambra, die riesige maurische Burg, besuchen, die über der Stadt auf einem Hügel thront. An die Festung schließt sich ein interessantes Bauwerk an, das später errichtet wurde, der Palast Karls V. In diesem Palast ist ein Kunstmuseum eingerichtet. Auch die Kathedrale von Granada, die 1704 eingeweiht wurde, ist eine Besichtigung wert. Granada liegt im Landesinneren. Wenn Sie jedoch auch die Mittelmeerküste von Andalusien besuchen möchten, dann fahren Sie doch für einen Tag (oder länger!) nach Almería. Die Hafenstadt besitzt auch – wie Granada – eine maurische Festung, die Alcazaba. Machen Sie einen Tag Pause an einem der Strände von Almería. Interessant ist auch eine Wanderung durch die Wüstenlandschaft „Desierta de Tabernas“ bei Almería. Diese Landschaft diente als Kulisse für diverse europäische Wildwestfilme!

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Italien

Mit dem Wohnmobil durch Italien

Haben Sie zwei oder drei Wochen Zeit und Lust, per Wohnmobil in den Süden zu fahren? (Es muss nicht Ihr eigenes Wohnmobil sein – Sie können auch Wohnmobile mieten!) Wie wäre es mit Norditalien? Hier ist ein Vorschlag für eine Fünf-Seen-Tour durch Norditalien – vom Lago Maggiore zum Gardasee. Sie werden dort eine wunderbare Landschaft vorfinden: Mediterrane Pflanzen wachsen an romantischen Seeufern im Schatten hoher Berge.

Lago Maggiore

Isola Bella im Lago Maggiore
Isola Bella im Lago Maggiore

Die Auswahl an Campingplätzen an den Seen ist groß, so können Sie ganz entspannt losfahren, Sie werden immer einen Platz zum Übernachten finden; wenn es Ihnen an einem der Seen besonders gut gefällt, dann verlängern Sie einfach Ihren Aufenthalt! Freizeit- und Sportmöglichkeiten sind in Überfülle gegeben – und Norditalien bietet noch einen Vorteil für alle, die mit dem Wohnmobil aus Mitteleuropa kommen: Die Anreise ist nicht allzu weit. Fahren Sie durch die Schweiz über Zürich und den Gotthardpass, dann über Bellinzona nach Locarno, und schon sind Sie am Lago Maggiore! Vom Lago Maggiore zum Luganer See Etwa vier Fünftel des 212,5 qkm großen Lago Maggiore gehören zu Italien, der Rest zur Schweiz. Sie könnten die italienische Stadt Verbania am Westufer als erstes Reiseziel wählen. Der Botanische Garten rund um die „Villa Taranto“ in Verbania ist sehenswert. Übernachten könnten Sie auf dem „Camping Solcio“ am Westufer, zwischen Arona und Stresa. Der Campingplatz ist gut ausgestattet mit Restaurant, Pizzeria, Bootsanlegestelle am See. Es werden Kanus und Tretboote verliehen. Nehmen Sie ein erfrischendes Bad im See oder fahren Sie ein Stück mit dem Boot auf den See hinaus.

Luganer See

Ihre Tour mit dem Wohnmobil führt Sie nun in Richtung Westen zum Luganer See; dieser See ist 47,7 qkm groß, und Italien besitzt ungefähr ein Drittel der Fläche; etwas mehr als zwei Drittel des Sees ist Schweizer Territorium (Kanton Tessin). Besuchen Sie doch die interessante italienische Exklave Campione d’Italia am Ostufer. Dort können Sie auf einer schönen Uferpromenade bummeln und abends in das mondäne Spielcasino am Seeufer gehen. Am Nordostzipfel des Luganer Sees liegt auf italienischem Gebiet die Stadt Porlezza. Nahe dieser Stadt lädt der Campingplatz „International Sport-Camping“ zum Übernachten ein. Er besitzt ein eigenes Schwimmbad und einen Spielplatz sowie Restaurant und Pizzeria. Sie können im Luganer See schwimmen, segeln oder surfen. Spätestens hier werden Sie von Ihrer Reiseroute so begeistert sein, dass Sie beschließen, vielleicht einmal wieder mit dem eigenen Wohnmobil durch Italien zu reisen! Oder möglicherweise werden Sie zu diesem Zweck noch einmal Wohnmobile mieten

Comer See und Iseose

Von Porlezza aus fahren Sie nur wenige Kilometer in Richtung Osten und erreichen dann schnell den Comer See. Er ist 146 qkm groß und gehört zu 100 % zu Italien! Eine Übernachtungsmöglichkeit am Comer See wäre beispielsweise auf dem „Campingplatz Europa“ in Domaso am Westufer gegeben. Ein Strand erstreckt sich unmittelbar beim Campingplatz. Die Gegend ist bei Surfern sehr beliebt. Eine Zwischenstation auf dem Weg nach Osten bildet nun der mit 65,3 qkm Fläche relativ kleine Iseosee. Im See liegt die bewohnte Insel Monte Isola. Sie können einen Ausflug per Fähre zu dieser Insel unternehmen. Oben auf dem Gipfel des höchsten Berges der Insel steht eine malerische Kirche, das „Santuario della Ceriola“. Eine Wanderung auf den Berggipfel lohnt sich auch wegen der schönen Aussicht! Eine Übernachtungsmöglichkeit bietet sich auf dem „Camping del Sole“ in der Gemeinde Iseo, der über Swimmingpool und Tennisplätze verfügt.

Ausklang der Reise am Gardasee

Und nun geht die Fahrt mit dem Wohnmobil, oder mit dem Wohnwagen, weiter zum Gardasee, dem mit 370 qkm größten See Italiens – und viele Touristen finden, er sei auch der schönste See des Landes! Hier finden Sie zahlreiche Campingplätze. Sehr hübsch ist der „Camping Alpino“ bei Malcesine am Ostufer mit eigenem Strand. In Malcesine könnten Sie die mittelalterliche Scaligerburg und die Barockkirche „Santo Stefano“ besichtigen. Ideales Ziel für eine Tagesausflug ist der Hausberg von Malcesine, der Monte Baldo, auf den eine Seilbahn führt. Wenn Sie mit Kindern oder Jugendlichen unterwegs sind, sollten Sie auch einen Trip zu dem riesigen Vergnügungspark „Gardaland“ am Südufer unternehmen, der mit seinen Achterbahnen, Geisterbahnen und sonstigen Fahrgeschäften junge und jung gebliebene Gäste in seinen Bann zieht.

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Österreich

Busreisen nach Wien

Für Touristen, die erstmals in die österreichische Hauptstadt kommen, empfiehlt sich die Teilnahme an einer Stadtrundfahrt, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennenzulernen und einen ersten Eindruck von der Donaumetropole zu gewinnen.

Eine erste Stadtrundfahrt

Schloss Schönbrunn in Wien
Schloss Schönbrunn

Eines der wichtigsten Ziele einer Stadtrundfahrt ist das Wahrzeichen von Wien, der Stephansdom. Die Straßen um den Stephansdom sind Fußgängerzonen, so dass sich nach der Besichtigung der Kirche ein kleiner Stadtbummel in der Innenstadt anschließen könnte. Der Stephansdom wurde im gotischen Stil errichtet. Besonders eindrucksvoll sind die kunstvollen Türme. Der Südturm (136 m hoch) kann bis zur Türmerstube auf 72 m bestiegen werden. Die Aussicht von dort oben ist großartig; interessant ist es, das riesige Dach des Stephansdoms von oben zu sehen. Bunte Ziegel auf der Dachfläche stellen einen Doppeladler (Wappen der Donaumonarchie) sowie die Wappen der Stadt Wien und der Republik Österreich dar. Innen ist die Kirche mit wunderschönen figurenreichen Altären geschmückt. Beim Stadtbummel empfiehlt sich ein Besuch eines Wiener Kaffeehauses! Auch das berühmte Hotel Sacher und die nicht weniger bekannte Konditorei Demel sind in der Nähe des Stephansdoms zu finden. Um die Innenstadt zieht sich die über fünf Kilometer lange Ringstraße, an der gegen Ende des 19. Jahrhunderts die repräsentativen Prachtbauten von Wien errichtet wurden: Burgtheater, Staatsoper, Parlamentsgebäude, Natur- und Kunsthistorisches Museum.

Vielleicht bleibt auch Zeit für einen Besuch der Hofburg. Es handelt sich dabei um eine weitläufige Schlossanlage. Die Anfänge des Bauwerks gehen ins 13. Jahrhundert zurück. Hier war bis 1918 der Regierungssitz des österreichischen Kaisers, heute residiert der österreichische Bundespräsident in der Hofburg. Für Besucher stehen große Teile des Gebäudekomplexes zur Besichtigung offen, und es sind verschiedenen Museen darin eingerichtet, darunter das „Sisi-Museum“ zur Erinnerung an Kaiserin Elisabeth von Österreich und die „Kaiserappartements“, das sind Zimmer und Säle, die teilweise mit Originalmöbeln aus der Kaiserzeit ausgestattet sind. Ein „Muss“ für Touristen (und in der Regel Teil von Stadtrundfahrten) ist auch der Besuch des Schlosses Schönbrunn im Gemeindebezirk Hietzing. Das Schloss war ab dem 17. Jahrhundert Sommersitz der Kaiserfamilie. Bei Schlossführungen können die Besucher zahlreiche Erinnerungsstücke (Gemälde, Möbel) aus der Zeit der Kaiserin Maria Theresia betrachten. Der große Schlosspark bildet eine Oase der Erholung inmitten der Großstadt.

Nach Wien mit dem Bus: eine gute Idee!

Die Karlskirche in Wien
Die Karlskirche in Wien

Ein solches erstes Kennenlernen der österreichischen Hauptstadt erfolgt am besten im Rahmen von Busreisen. Busreisen nach Wien werden von zahlreichen Reiseunternehmen überall in Deutschland angeboten. Wer sich einen Überblick über die Vielzahl der Reisemöglichkeiten per Bus nach Wien informieren möchte, schaut am besten auf der Webseite www.reisebus24.de vorbei. „Reisebus24“ ist selbst kein Busunternehmen, sondern eine Plattform zur Vermittlung von Busreisen.

Interessenten können ihren Wohnort in einem Suchfeld eingeben und werden dann über die Reiseanbieter in ihrer Nähe informiert und können dann auch unmittelbar auf der Webseite www.reisebus24.de buchen. Busreisen sind ökologisch sinnvoll, denn ein Reisebus verbraucht – umgerechnet auf die Zahl der Mitreisenden, wenn er voll besetzt ist – weniger Energie, als bei einer individuellen Anreise aller Mitfahrer per Auto, Zug oder Flugzeug veranschlagt werden müsste. Die Großstadt Wien besitzt ein vorbildliches öffentliches Nahverkehrssystem.

Dennoch ziehen viele Reisende es vor, von einem ortskundigen Busfahrer zu den Touristenattraktionen gebracht zu werden, statt sich auf eigene Faust ins Gewirr der U-Bahnen und Straßenbahnen stürzen zu müssen! Mit den Bussen sind auch die weiteren Entfernungen zu Attraktionen außerhalb der Innenstadt schnell zurückzulegen. Manche Busreisen bieten beispielsweise einen abendlichen Besuch im romantischen Stadtteil Grinzing an, dem Ort, wo der „Heurige“, der neue Wein, in hübschen Gartenwirtschaften ausgeschenkt wird. Auch ein Ausflug zum Vergnügungspark Prater mit dem legendären Riesenrad gehört häufig zum Reiseangebot.

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Italien

Das Gartendorf Algund

Die in der italienischen Provinz Südtirol liegende Gemeinde Algund, die 4.900 Einwohner zählt, befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur renommierten Kurstadt Meran. Das Gartendorf Algund ist sowohl über die Schnellstraße Meran-Bozen als auch über verschiedene Landstraßen sowie mit der Vinschgaubahn, die über eine Haltestelle in Algund verfügt, gut zu erreichen. Während das Ortszentrum auf 350 Metern über dem Meeresspiegel liegt, befindet sich Aschbach, die am höchsten gelegene der sieben Fraktionen Algunds auf 1.360 Höhenmetern. Andere Gemeindegebiete stoßen mit bis zu 2.600 Metern in alpine Regionen vor. Von der gesamten Gemeindefläche von 23,6 Quadratkilometern sind ganzjährig knapp 8 Quadratkilometer besiedelt.

Wanden inSüdtirol
Wanden in Südtirol

Algund Südtirol ist wegen der einmaligen Lage inmitten einer faszinierenden Naturlandschaft, seiner jährlich 300 Sonnentage und auch wegen der Nähe zu Meran, der mit etwa 39.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt Südtirols sowohl bei Sommer- als auch bei Winterurlaubern besonders beliebt. Rund um das von Apfelbäumen und Weinreben geprägte Gartendorf Algund schlängeln sich serpentinenartig insgesamt 160 Kilometer lange Wanderwege. Die von einer modernen lichtdurchfluteten Architektur geprägte Bäder- und Wellnesslandschaft der an der Passer liegenden Meraner Therme lädt zu einem entspannenden Aufenthalt ein.

Erste Besiedlungsspuren in Algund reichen bis auf die Urnenfeldkultur der späten Bronzezeit (1.300 bis 800 v. Chr.) zurück. Der „Mellauner Kultur“ (ca. 600 v. Chr.) werden vier Menhire zugeordnet, bei denen es sich um aufrecht positionierte Monolithen handelt. In römischer Zeit überquerte in Algund Südtirol die Via Claudia Augusta die Etsch. Der am Südufer der Etsch noch heute vorhandene Brückenkopf der alten Kaiserstraße, dessen Erbauung wahrscheinlich im ersten vorchristlichen Jahrhundert erfolgte, wurde 1909 mit einer Kapelle überdacht.  Im Jahr 1243 erhielt Adelheid von Tirol, Tochter des Südtiroler Grafen von Bischof Egno von Brixen schenkungsweise ein Grundstück in Algund, auf dem sie das 1258 eröffnete Dominikanerinnenkloster Maria Steinach errichten ließ. Ebenfalls im 13. Jahrhundert entstand die Burg Vorst in Algund, die zu Beginn des 14. Jahrhunderts durch den Tiroler Ministerialen Ulrich von Vorst verwaltet wurde.

Auf dem Gemeindegebiet von Algund Südtirol befinden sich zahlreiche Sakralbauten. Zu ihnen zählt die romanische „Alte Pfarrkirche St. Hippolyt und St. Erhard“. Ihr Erbauungszeitraum ist zwar nicht bekannt, doch erfolgten um das Jahr 1500 eine Erweiterung um einen Chorbau sowie ein Ausbau des Kirchturmes. Bereits Ende des 15. Jahrhundert wurde die in der heutigen Fraktion Oberplars gelegene St.-Ulrich-Kirche erstmals erwähnt, die damals zum Füssener Kloster Sankt Mang gehörte und besonders wegen ihrer Fresken an der südlichen Kirchenaußenwand sehenswert ist.

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Deutschland

Das Ostseebad Boltenhagen

Das Ostseebad Boltenhagen liegt nordwestlich von Wismar an der Mecklenburger Bucht und gehört zum Landkreis Nordwestmecklenburg. In der kleinen Gemeinde, die wegen ihres schönen Sandstrandes schon im 19. Jahrhundert ein beliebter Badeort war, leben rund 2.400 Menschen. Die meisten Touristen kommen während der Sommersaison in das Ostseebad, aber auch in der Vor- und Nachsaison ist Boltenhagen attraktiv, z.B. für Wanderer, Radwanderer und Wellness-Urlauber.

Möwe
Möwe an der Ostsee

Der Sandstrand des Ostseebades Boltenhagen ist ca. 4,5 km lang. Für Urlauber, die ihren vierbeinigen Liebling mitgebracht haben, ist ein Abschnitt des Strandes als Hundestrand ausgewiesen. Die Strandurlauber können sich im Strandkorb ausruhen, sonnenbaden, Sandburgen bauen (der feine Sand eignet sich sehr gut dafür!) oder Beachvolleyball spielen. Im Wasser tummeln sich Schwimmer, Surfer und Segler. Wer Tauchausflüge unternehmen oder den Tauchsport erlernen möchte, nimmt am besten Kontakt mit der „Tauchschule Nord“ in Boltenhagen auf. Eine interessante Wanderstrecke führt in Richtung Norden, wo sich an den Strand von Boltenhagen eine Steilküste anschließt. Diese wildromantische Küstenlandschaft erstreckt sich weiter nach Norden bis zu den Steilküsten Großklützhöved und Kleinklützhöved. Sollte das Wetter einmal für den Strandbesuch nicht günstig sein, so bietet das Ostseebad dennoch eine schöne Möglichkeit zum Schwimmen. In der „Ostsee-Therme Boltenhagen“ stehen ganzjährig ein Hallenbad mit Meerwasserbecken, Sauna und Solarium offen. Feriengäste, die in ihrem Urlaubsquartier keine Wellness-Möglichkeiten haben, könnten die „Wellnesslandschaft Paradies“ mit Sauna, Massageabteilung und Beautysalon besuchen.

Unterkünfte in Boltenhagen

Die Auswahl an Ferienquartieren im Ostseebad Boltenhagen und der Umgebung ist groß. Die Hotels in Boltenhagen befinden sich teilweise unmittelbar am Strand wie beispielsweise das „Hotel Garni“ (in diesem Hotel sind Haustiere erlaubt, und bis zu vier Personen kommen in einem Familienzimmer unter!). Andere Hotels sind in alten Gutshäusern untergebracht. Einen guten Überblick über die Ferienquartiere im Ostseebad Boltenhagen vermittelt die Webseite https://www.boltenhagen.travel. Dies ist die Webseite der Firma „Abba-Zimmervermittlung“ in der Ostseeallee 9 in Boltenhagen. Die Firma vermittelt Zimmer in Hotels und Pensionen sowie Privatzimmer, Ferienhäuser und Ferienwohnungen und betreibt nebenbei einen Fahrrad- und Strandkorbverleih. Die Zimmervermittlung ist für Touristen kostenlos! Hier geht es zur Seite.

Wenn das Ferienquartier gefunden ist, können die Gäste in aller Ruhe das Strandleben genießen und die Sehenswürdigkeiten des Urlaubsortes besuchen. Es macht Spaß, im Kurpark und auf der Strandpromenade spazieren zu gehen. Eine Attraktion des Ostseebades ist die noch recht neue Seebrücke. Sie wurde 1992 erbaut und ist 290 m lang. Die evangelische „Kirche zur Paulshöhe“, die auf einem dünenartigen Hügel steht, ist aus Backstein errichtet und wirkt deshalb wie ein Beispiel der typisch norddeutschen „Backsteingotik“. Aber der Schein trügt! Die Kirche stammt nicht etwa aus dem 13. oder 14. Jahrhundert, sondern wurde 1872/73 im neugotischen Stil erbaut. Empfehlenswert wäre ein Tagesausflug auf die Insel Poel, die über einen Damm mit dem eigenen PKW oder auch mit der Fähre (ab Wismar) zu erreichen ist. Hobbyfotografen finden dort romantische Motive, z.B. die beiden Leuchttürme der Insel oder die romanische Dorfkirche von Kirchdorf.

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Italien

Die Gemeinde Forio auf Ischia

Forio liegt an der Westküste von Ischia und ist mit ca. 17.700 Einwohnern die bevölkerungsreichste Gemeinde der Insel.

Strand und Thermalpark

Kenner der Insel Ischia finden den Citara-Strand bei Forio besonders attraktiv, vielen gilt er als schönster Strand der gesamten Insel, denn wegen der Lage an der Westküste scheint hier die Sonne bis zum späten Abend, und die Strandbesucher können die romantischen Sonnenuntergänge beobachten. Außerdem ist die Infrastruktur des Strandes mit Restaurants, Bars, Sonnenschirmverleih sehr gut. Am Citara-Strand erstreckt sich über 60.000 qm einer der größten Thermalparks der Insel, der „Poseidon-Garten“. In dem gepflegten Park sind mehrere Schwimmbecken, ein Hallenbad, Sauna und Restaurant integriert. In unmittelbarer Nähe der ‚Baia di Citara‘ Bucht und der Poseidon-Gärten befindet sich das Panoramahotel Imperamare.

Attraktionen für Naturfreunde: die botanischen Gärten

Das Castello Aragonese auf Ischia
Das Castello Aragonese auf Ischia

Der großartigen Initiative von Privatleuten sind zwei paradiesische Plätze in Forio zu verdanken! Der britische Komponist Sir William Walton und seine Frau Lady Susanna gestalteten (teilweise mit der Hilfe eines Landschaftsgärtners) ab 1956 das Gelände eines ehemaligen Steinbruchs zu einem botanischen Garten um. Die Mortella-Gärten („Giardini Mortella“) sind heute eine der größten Touristenattraktionen von Ischia! Der Besucher kann hier exotische Pflanzen wie z.B. Farne, Seerosen, Bambus und Ginkgo Biloba betrachten und kommt an Seen, Brunnen und Pavillons vorbei. Der zweite botanische Garten von Forio heißt „Giardini Ravino“. Die Familie D’Ambra aus Forio hat einen ehemaligen Weinberg mit unüberschaubar vielen Sukkulenten- und Kakteenarten bepflanzt. Der Besucher, der die Wege durch den Garten bergan gegangen ist, findet am höchsten Punkt des Areals ein „Belvedere“ (eine Aussichtsplattform) und ein Café. Die D’Ambras veranstalten in ihrem botanischen Garten Kunstausstellungen!

Schöne Bauwerke

In früheren Jahrhunderten wurden die Bewohner Ischias immer wieder von Seeräubern überfallen. Auch Forio als Küstenort war gefährdet. Daher errichteten die Bürger Wachtürme. Der mächtigste dieser alten Wachtürme heißt „Il Torrione“, er steht am Hafen und ist als Fotomotiv äußerst beliebt. In diesem alten Wehrturm ist heute eine Kunstgalerie untergebracht! Unbedingt sehenswert ist die schönste Kirche Forios (oder von ganz Ischia!), die Wallfahrtskirche „Santa Maria dell‘ Soccorso“, die schon allein wegen ihres Standorts auf einer Plattform unmittelbar über der Steilküste spektakulär ist! Die Anfänge des Bauwerks gehen auf das 14. Jahrhundert zurück. Damals stand an der Stelle der heutigen Kirche eine Kapelle eines Augustinerklosters. Die Kapelle wurde in verschiedenen Umbauphasen erweitert und verändert. Das Kloster existiert längst nicht mehr. Die Wallfahrtskirche aber beeindruckt nach wie vor jeden Besucher! Über eine Treppe, deren Geländer mit Majolikakeramik verziert ist, nähert sich der Besucher der Kirche – und er fragt sich, welche Stilrichtungen das Bauwerk wohl geprägt haben. Die Antwort lautet: „Viele!“. Die Kuppel wirkt byzantinisch, ein kleines Türmchen scheint dem gotischen Baustil anzugehören und das Portal dem Renaissance-Stil. Gerade dieser Stilmix macht die Kirche so einzigartig! Innen ist sie mit Heiligenfiguren, Statuen, schönen Altären und Votivtafeln geschmückt. Auch kleine Schiffsmodelle finden sich in dem Gotteshaus. Diese wurden von Seeleuten gestiftet.

Wer von Forio aus eine Wanderung zum Berg Epomeo unternimmt, kommt an einer weiteren interessanten Wallfahrtskirche vorbei, „Santa Maria al Monte“. Vor der Kirche, die halb in den Felsen hineingebaut ist, lässt es sich herrlich rasten!